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Medienkompetenz

Wie im Straßenverkehr gibt es auch in der Medienwelt Gefahren, auf die Kinder hingewiesen und vor denen sie geschützt werden sollten. In der Regel sind Eltern mit klassischen Medien wie Büchern oder Filmen bestens vertraut und können einschätzen, was für Kinder gut ist. Im Internet oder bei Computer- und Videospielen betreten dagegen viele Neuland. Das Wissen und die Fähigkeit, mit den Medien unserer Zeit umzugehen, wird im Allgemeinen als Medienkompetenz bezeichnet. Eine Kompetenz, die für Erwachsene und Kinder gleichermaßen relevant ist. Neben groß angelegten Aufklärungskampagnen wie der Initiative „Schau Hin“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Partnerschaft mit dem Telekommunikationsunternehmen Vodafone, ARD, ZDF und der Programmzeitschrift TV Spielfilm engagieren sich Organisationen wie das Institut Spielraum der Fachhochschule Köln oder die Bundeszentrale für politische Bildung praxisnah bei der Vermittlung von Medienkompetenz. Zum Beispiel mit sogenannten Eltern-LANs, bei denen Eltern das Spielverhalten ihrer Kinder selbst erfahren und den Umgang mit Computer- und Videospielen im Austausch mit Experten diskutieren und erlernen können.

Der BIU engagiert sich neben Aufklärungsangeboten auf der gamescom seit 2009 mit einer eigenen Initiative im Bereich der Medienkompetenzvermittlung. Dreh- und Angelpunkt der Initiative ist die Ratgeber- und Wissensplattform www.spielen-verbindet.de, die Erziehungsberechtigten, Spielefans und Pädagogen umfangreiches Informationsmaterial zu den Themen Jugendschutz, Medienkompetenz und Spielkultur bietet. Interessierte finden konkrete Tipps zum Umgang mit Games – angefangen bei den Jugendschutzfiltern der Konsolen über konkrete Ratgeber bis hin zu Angeboten von Beratungsstellen.