Marktvolumen
Der Umsatz mit Computer- und Videospielsoftware in Deutschland betrug 2011 insgesamt 1,99 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Einnahmen um 3,5 Prozent gesteigert werden. Generiert werden die Umsätze durch den Verkauf von Datenträgern und Downloads, (monatliche) Gebühren für Online- und Browserspiele sowie den Verkauf virtueller Zusatzinhalte wie Levels oder Items, die zusätzlichen Spielspaß ermöglichen. Die Marktbeobachtung des BIU basiert auf Befragungen von 25.000 Konsumenten in Deutschland durch das Marktforschungsinstitut GfK.
Der Großteil des Umsatzes mit Games in Deutschland wird durch den Verkauf von Spiele-Datenträgern und Downloads generiert, 2011 betrug dieser etwa 1,57 Milliarden Euro. Mehr als die Hälfte dieses Umsatzes wird mit Spielen für stationäre Heimkonsolen erwirtschaftet. Dennoch ist im Gegensatz zu den USA oder England auch der PC als Spielplattform noch immer sehr beliebt.
Neben dem klassischen Vertrieb von Spielen haben sich in den vergangenen zehn Jahren neue online-basierte Geschäftsmodelle deutlich etabliert: Im Jahr 2011 wurden rund 183 Millionen Euro mit Gebühren für Abonnements und Premium-Accounts generiert, 233 Millionen durch den Verkauf virtueller Zusatzinhalte.
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