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Urheberrechtsschutz

Die zunehmende Software- und Produktpiraterie stellt die Games-Branche vor ernsthafte Probleme und bedroht die wirtschaftliche Existenzgrundlage vieler Entwickler und Verleger von Computer- und Videospielen. Nach ersten Schätzungen geht der BIU davon aus, dass zwischen fünf und zehn Prozent der Nutzer von Games illegale Angebote in Anspruch nehmen. Dabei sind der PC sowie auch die mobilen Spielkonsolen am stärksten betroffen.

Die Anbieter von Unterhaltungssoftware setzen verschiedene Hilfsmittel wie technische Kopierschutzvorrichtungen oder Server-basiertes Spielen ein, um das geistige Eigentum der Kulturschaffenden zu schützen. Dennoch ist der Schaden substanziell und wird mit Ausbreitung des Breitbandinternets in Zukunft weiter zunehmen, wenn kein Umdenken stattfindet oder regulatorische Maßnahmen eingeleitet werden.

Der BIU setzt sich dafür ein, den Missbrauch durch aktive Mitarbeit im Rahmen der Gesetzgebungsverfahren und präventive Aufklärung einzudämmen und mittelfristig den wirtschaftlichen Schaden der Games-Industrie zu reduzieren. Auf strafrechtlicher Ebene kooperiert der BIU mit der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e. V. (GVU), die die Ermittlungs- und Strafverfolgungsbehörden im Bereich Film- und Unterhaltungssoftware seit 1984 unterstützt.