Verband
Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. (BIU) wurde 2005 in Frankfurt gegründet. Mittlerweile sind 13 Mitglieder im BIU organisiert, die einen Marktanteil von mehr als 80 % am deutschen Computer- und Videospielmarkt repräsentieren. Der BIU ist die Interessengemeinschaft der Anbieter und Produzenten von Unterhaltungssoftware in Deutschland und steht als kompetenter Ansprechpartner für Medien sowie politische und gesellschaftliche Institutionen zur Verfügung.
Die durch den BIU vertretene Branche ist das am stärksten wachsende Segment der Medienwirtschaft: Mit 1,57 Mrd. Euro Umsatz im Jahr 2008 hat Unterhaltungssoftware die Einspielergebnisse der Filmindustrie an den Kinokassen längst überholt. Diese wirtschaftliche Dynamik spiegelt die wachsende kulturelle Bedeutung von Spielen wider, die insbesondere bei jungen Menschen einen Teil der Freizeitkultur darstellen. Die Industrie nimmt die daraus entstehende Verantwortung ernst: Bereits 1994 wurde auf Betreiben der Industrie und des Handels die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) gegründet, um eine altersgerechte Nutzung von Computer- und Videospielen zu gewährleisten. Durch intensive Aufklärungsarbeit wird ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Medium gefördert und ein besseres Verständnis von Medienkompetenz in der Gesellschaft verankert. Der BIU ist ideeller Träger der Branchenmesse und setzt sich als Mitveranstalter von Konferenzen und Fachtagungen für eine differenzierte Diskussion über eine Branche ein, die Millionen von Menschen begeistert und Innovationen fördert.
Die Gründungsmitglieder haben dem Verband die folgenden Ziele in die Satzung geschrieben:
Kommunikation über Computer- und Videospiele mit der Öffentlichkeit
Maßnahmenentwicklung zur Förderung von Medienkompetenz sowie des Kinder- und Jugendschutzes
