eSports.BIU

Intel Extreme Masters 2016
Foto: ESL

Mit der neuen Vereinigung eSports.BIU verstärkt der BIU sein Engagement im eSports-Bereich. Der Verband der deutschen Gamesbranche greift den Wunsch seiner Mitglieder auf, die Aktivitäten zu dem wichtigen Zukunftsthema zu verstärken. Gemeinsam wollen die Mitglieder von BIU.Dev, BIU.Net und BIU künftig an der weiteren Etablierung von eSports in Deutschland arbeiten. So soll bei der Anerkennung als Sportart ebenso zusammengearbeitet werden wie bei vereinfachten Visa für eSports-Athleten. Zudem soll das Thema eSports verstärkt in der politischen Kommunikation des BIU aufgegriffen werden, um auf das große Potenzial hinzuweisen. Insgesamt versteht sich eSports.BIU als zentraler Ansprechpartner zum Thema für Politik, Gesellschaft und andere eSports-Akteure.

 

Alle Unternehmen, die wesentlich an der Produktion von eSports beteiligt sind, können sich bei eSports.BIU engagieren. eSports.BIU wird darüber hinaus als Plattform auch den regelmäßigen Austausch mit eSports-Teams und -Clans sowie den weiteren Akteuren des eSports suchen. Unsere Unterseite zu eSports.BIU finden Sie unter esports.biu-online.de.

 

eSports.BIU Logo

Ziele von eSports.BIU

  • Steigerung der Bedeutung und des Images von eSports bei relevanten Zielgruppen, insbesondere General Interest, Politik, DOSB, Sponsoren und Sportverwertern
  • Offizielle Anerkennung von eSports als Sportart
  • Proaktive Unterstützung des eSports-Universums bei
    • Willensbildung der Branche
    • Marktforschung
    • Verbesserung von Rahmenbedingungen (u.a. steuerrechtliche Anerkennung der Gemeinnützigkeit und vereinfachtes VISA-Verfahren)
    • Vernetzung mit der Politik und Sponsoren
    • Lokaler Nachwuchsförderung und Stärkung der Amateur-Ebene
    • Regionalisierung des eSports (z.B. Deutsche Nationalmannschaft)

 

Mitglieder

 

2K Games
Activision Blizzard
Bandai Namco Entertainment
Black Forest Games
Capcom
Crytek
Electronic Arts
ESL
Fakhi
Freaks 4U Gaming
Gameforge
Microsoft
Nintendo
Riot Games
Sony Interactive Entertainment
Smilegate Global
Ubisoft
Wargaming
Yager

 

Board

  • Michael Haenisch (Freaks 4U Gaming)
  • Thomas Jaskiewicz (Ubisoft)
  • Oliver Keller (Microsoft)
  • Martin Lorber (Electronic Arts)
  • Jan Pommer (ESL; Sprecher des Boards von eSports.BIU)
  • Tom Putzki (Wargaming)
  • Marc Schnell (Riot Games)

 

FAQ zu eSports.BIU

 

 

 

 

 

Wer kann eSports.BIU beitreten?

 

eSports.BIU ist eine Vereinigung mit der der BIU – Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware den Wunsch seiner Mitglieder aufgreift, die Aktivitäten zu dem wichtigen Zukunftsthema eSports zu verstärken. Mitglieder der Netzwerkplattform BIU.Dev und BIU.Net sowie des BIU, die – etwa als Entwickler von eSports-Titeln oder als Veranstalter von eSports-Events – wesentlich an der Produktion von eSports beteiligt sind, können Mitglied von eSports.BIU werden. Für weitere Akteure des eSports-Ökosystems sowie für eSports-Clans und -Teams, die kein Mitglied von eSports.BIU sind, ist ein regelmäßiger Roundtable zum Austausch geplant.

 

Was sind die Hauptunterschiede zwischen eSports.BIU und der World Esports Association (WESA)?

 

Die Mitglieder von eSports.BIU haben sich zum Ziel gesetzt, an der weiteren Etablierung von eSports als Branche in Deutschland zu arbeiten. Dabei soll bei der Anerkennung des eSports als Sportart ebenso zusammengearbeitet werden wie bei vereinfachten Visa für eSports-Athleten. Die WESA (World Esports Association) arbeitet unter anderem daran, international mehr Struktur in eSports zu bringen, etwa mit verlässlichen Terminplänen für Fans, Spieler, Organisatoren und Berichterstatter, durch allgemeine Liga-Richtlinien oder Regularien zur Gewinnbeteiligung. Die WESA fokussiert sich damit bei ihrer Arbeit stärker auf den konkreten Betrieb von eSports-Ligen und -Events, eSports.BIU dagegen auch auf die Rahmenbedingungen in Deutschland.

 

Plant der BIU, auch außerhalb von Deutschland aktiv zu werden?

 

Der BIU – Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware ist der Verband der deutschen Computer- und Videospielindustrie. Wichtigstes Ziel des BIU ist, Deutschland zu einem weltweit führenden Standort für die Entwicklung und Produktion von Games zu machen. Auch im Bereich eSports ist die Priorität des BIU, das Thema eSports in Deutschland zu gestalten und die Rahmenbedingungen zu verbessern – so wie es beispielsweise schon von Frankreich oder Großbritannien auf nationaler Ebene umgesetzt wird.

 

Was sind die größten Herausforderungen, um eSports als offizielle Sportart anerkannt zu bekommen?

 

Ob eSports als offizieller Sport in Deutschland anerkannt wird, ist ein viel diskutiertes Thema. Denn während in Ländern wie den Niederlanden, Südkorea, Schweden, Bulgarien oder Großbritannien bereits eSports-Verbände bestehen und jüngst auch Russland den digitalen Sport offiziell anerkannt hat, stößt die Idee in Deutschland, etwa beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) in Frankfurt, nach wie vor auf Ablehnung. Dabei werden von eSports bereits viele der vom DOSB geforderten Kriterien für offizielle Sportarten erfüllt.

So verlangen kompetitive Spiele wie Dota oder Counter-Strike von eSports-Athleten ähnliche körperliche und psychische Belastungen wie sie auch von Sportlern anderer Disziplinen abverlangt werden. Und auch bei eSports werden ethische Werte wie Fairplay und Chancengleichheit vorausgesetzt.

Darüber hinaus ähneln die Strukturen der Organisation von eSports denen des klassischen Sports. So gibt es bei den digitalen Turnieren nicht nur Unterscheidungen zwischen Profis und Amateuren, sondern die Teams und Clans spielen in unterschiedlichen Ligen, organisieren sich in Verbänden und werden von Unternehmen gesponsert. In den Wettkämpfen geht es wie in offiziellen Sportarten auch um Titel und Preisgelder. Letztendlich kann eSports durch seine stetige Professionalisierung, Turniere mit Zehntausenden Zuschauern und dem großen medialen Interesse als Sportart gelten, die die Öffentlichkeit begeistert.

 

 

 

 

 

 

Gregory Wintgens
Referent Marketing & eSports
+49 30 240 8779 0