Deutscher Computerspielpreis

Der Deutsche Computerspielpreis ist ein gemeinsamer Förderpreis von Politik und Wirtschaft, getragen vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und den Verbänden der Spielewirtschaft BIU und GAME. Ins Leben gerufen wurde der Preis von der Bundesregierung auf Initiative des Deutschen Bundestags zusammen mit den beiden Branchenverbänden. Im Vordergrund steht die Förderung innovativer, kulturell oder pädagogisch wertvoller, überwiegend in Deutschland produzierter Computer- und Videospiele. Ein weiteres wichtiges Kriterium, das über die Prämierung entscheidet, ist zudem Spielspaß.

 

Deutscher Computerspielpreis 2016
Die Gewinner des DCP 2016

Eine unabhängige Expertenjury entscheidet über die Vergabe der Preise in insgesamt 14 Kategorien, davon drei internationalen Kategorien. Darüber hinaus wird ein Publikumspreis vergeben. Der DCP ist die wichtigste Auszeichnung für die deutsche Spieleindustrie. Mit einem Preisgeld von insgesamt 470.000 Euro (DCP 2016), das jeweils zur Hälfte vom BMVI und den Branchenverbänden BIU und GAME getragen wird, stellt der Förderpreis die höchstdotierte Auszeichnung für digitale Spiele in Deutschland dar. Die Vergabe des Preises findet jährlich wechselnd in Berlin und München statt.

 

Deutscher Computerspielpreis 2016: Die Gewinner

 
Bestes Deutsches Spiel (dotiert mit 100.000 Euro):

  • Anno 2205 (Blue Byte / Ubisoft, Mainz / Rheinland-Pfalz)
     
    Bestes Nachwuchskonzept (dotiert mit insgesamt 75.000 Euro, 1. Platz 40.000 Euro, 2. Platz 25.000 Euro, 3. Platz 10.000 Euro):

  • Cubiverse (Hochschule: Media Design Hochschule München / Bayern)
  • Lost Ember (Hochschule: HAW Hamburg, Mooneye Studios / Hamburg)
  • Leaves (Hochschule: TH Köln / Nordrhein-Westfalen)
     
    Bestes Kinderspiel (dotiert mit 60.000 Euro) / Erstmals zwei Gewinner, die je 30.000 Euro Preisgeld erhalten:

  • Fiete Choice (Ahoiii Entertainment, Köln / Nordrhein-Westfalen)
  • Shift Happens (Klonk, München / Bayern)
     
    Bestes Jugendspiel (dotiert mit 60.000 Euro):

  • One Button Travel (Agnes Lison & Marcel-André Casasola Merkle, The Coding Monkeys, München / Bayern)
     
    Beste Innovation (dotiert mit 35.000 Euro):

  • The Climb (Crytek, Frankfurt / Hessen)
     
    Beste Inszenierung (dotiert mit 35.000 Euro):

  • Typoman (Brainseed Factory, Headup Games, Bonn / Nordrhein-Westfalen)
     
    Bestes Serious Game (dotiert mit 35.000 Euro):

  • Professor S. (LudInc, Berlin)
     
    Bestes Mobiles Spiel (dotiert mit 35.000 Euro):

  • Path of War (Envision Entertainment, Nexon M, Ingelheim am Rhein / Rheinland-Pfalz)
     
    Bestes Gamedesign (dotiert mit 35.000 Euro):

  • Shift Happens (Klonk, München / Bayern)
     
    Bestes Internationales Spiel (undotiert):

  • The Witcher 3: Wild Hunt (CD Projekt RED, Bandai Namco, Warschau / Polen)
     
    Bestes Internationales Multiplayer-Spiel (undotiert):

  • Splatoon (Nintendo, Kyoto / Japan)
     
    Beste Internationale neue Spielewelt (undotiert):

  • The Witcher 3: Wild Hunt (CD Projekt RED, Bandai Namco, Warschau / Polen)
     
    Sonderpreis der Jury (undotiert):

  • Indie Arena Booth
     
    Publikumspreis (undotiert):

  • The Witcher 3: Wild Hunt (CD Projekt RED, Bandai Namco, Warschau / Polen)
  • Lars Vormann
    Head of gamescom & Public Events
    +49 30 240 8779 0