Deutscher Computerspielpreis

Die Gewinner des DCP 2017 (Franziska Krug/Getty Images)

Der Deutsche Computerspielpreis ist ein gemeinsamer Förderpreis von Politik und Wirtschaft, getragen vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und den Verbänden der Spielewirtschaft BIU und GAME. Ins Leben gerufen wurde der Preis von der Bundesregierung auf Initiative des Deutschen Bundestags zusammen mit den beiden Branchenverbänden. Im Vordergrund steht die Förderung innovativer, kulturell oder pädagogisch wertvoller, überwiegend in Deutschland produzierter Computer- und Videospiele. Ein weiteres wichtiges Kriterium, das über die Prämierung entscheidet, ist zudem Spielspaß.

 

Eine unabhängige Expertenjury entscheidet über die Vergabe der Preise in insgesamt 14 Kategorien, davon drei internationalen Kategorien. Darüber hinaus wird ein Publikumspreis vergeben. Der DCP ist die wichtigste Auszeichnung für die deutsche Spieleindustrie. Mit einem Preisgeld von insgesamt 550.000 Euro (DCP 2017), das jeweils zur Hälfte vom BMVI und den Branchenverbänden BIU und GAME getragen wird, stellt der Förderpreis die höchstdotierte Auszeichnung für digitale Spiele in Deutschland dar. Die Vergabe des Preises findet jährlich wechselnd in Berlin und München statt.

Alle Gewinner des Deutschen Computerspielpreises 2017 im Überblick:

Bestes Deutsches Spiel (dotiert mit 110.000 Euro)

  • Portal Knights (Keen Games, Frankfurt am Main/505 Games, Mailand, IT)

Bestes Nachwuchskonzept (dotiert mit insgesamt 90.000 Euro, 1. Platz 45.000 Euro, 2. Platz 30.000 Euro, 3. Platz 15.000 Euro)

  • Platz 1: DYO von Josia Roncancio, Maximilian Warsinke, Ragnar Thomsen, Fabian Golz, Oliver Langkowski (HTW Berlin)
  • Platz 2: Isometric Epilepsy von Utz Stauder, György János Droste, Bálint Márk, Juan Camilo Orjuela Lozano (TH Köln)
  • Platz 3: ViSP – Virtual Space Port von Timo Falcke, Sandro Heuberger, Ngoc Hoang Tran (HTW Berlin)

Bestes Kinderspiel (dotiert mit 75.000 Euro)

  • She Remembered Caterpillars (Jumpsuit Entertainment, Kassel/Ysbryd Games, Brighton)

Bestes Jugendspiel (dotiert mit 75.000 Euro)

  • Code 7 – Episode 0: Allocation (Goodwolf Studio, Bonn)

Beste Innovation (dotiert mit 40.000 Euro)

  • VR Coaster Rides und Coastiality App (VR Coaster, Kaiserslautern)

Beste Inszenierung (dotiert mit 40.000 Euro)

  • Robinson: The Journey (Crytek, Frankfurt am Main)

Bestes Serious Game (dotiert mit 40.000 Euro, je Platzierung mit 20.000 Euro. In der Kategorie „Bestes Serious Games“ teilen sich zwei Gewinner den Preis.)

  • Debugger 3.16: Hack’n’Run (Spiderwork Games, Vechta)
  • Orwell (Osmotic Studios, Hamburg/Surprise Attack, Melbourne)

Bestes Mobiles Spiel (dotiert mit 40.000 Euro)

  • Glitchskier (Shelly Alon, Hamburg)

Bestes Gamedesign (dotiert mit 40.000 Euro)

  • Shadow Tactics: Blades of the Shogun (Mimimi Productions, München/Daedalic Entertainment, Hamburg)

Bestes Internationales Spiel (undotiert)

  • The Legend of Zelda: Breath of the Wild (Nintendo)

Bestes Internationales Multiplayer-Spiel (undotiert)

  • Overwatch (Activision Blizzard)

Beste Internationale neue Spielewelt (undotiert)

  • Uncharted 4: A Thief’s End (Naughty Dog/Sony Interactive Entertainment)

Publikumspreis

  • The Witcher 3: Blood and Wine (CD Projekt RED)

Sonderpreis der Jury

  • Computerspielemuseum, Berlin
Lars Vormann
Head of gamescom & Public Events
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